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schaftlichen Disciplinen unter sich und mit der Wissenschaft im Allgemeinen“ hielt. Von Alexander
Braun stammt auch der Band „Zur Beurtheilung des Zwiespaltes in der Leopoldinisch-Carolinischen
Deutschen Akademie der Naturforscher“ (Berlin 1870).
BRAUNER, Bohuslav: Bohuslav Brauner, Chemiker: Geb. am 08. 05. 1855 in Prag, gest. am 15. 02.
1935 in Prag. Studierte an der Tschechischen Polytechnischen Hochschule und ab 1873 Chemie an
der Universität in Prag; 1878 und 1879 bei Bunsen in Heidelberg; promovierte 1880 in Prag, ging
dann zu >Roscoe nach Manchester; 1882 Lektor, 1885 Dozent, 1890 Assistenzprof. und 1897-1925
Prof. für Chemie an der Universität in Prag. Beiträge zur Bestätigung und zum Ausbau des von
Mendeleev veröffentlichten Periodensystems; 1884 Bestimmung des Atomgewichtes von Beryllium;
Arbeiten über die Seltenen Erd-Metalle nebst genauer Atommassenbestimmungen derselben. In der
Bunsen-Bibliothek findet sich sein 1883 in London publizierter Aufsatz “Contribution to the chemistry
of the cerite metals” (III 001306, mit Widmung). Die damals in Roscoes Laboratorium
durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass das Didym in zwei (bzw. sogar drei) Komponenten
zerlegt werden kann. 1908 kam es darüber zu einem Prioritätsstreit mit >Carl Auer von Welsbach. In
Bunsen Bibliothek ist auch eine Arbeit Brauners mit Tomicek „Über die Einwirkung von
Schwefelwasserstoff auf Arsensäure“ (III 001017I, ebenfalls mit Widmung) eingereiht worden. Lit.:
IPB I 152; LBC 63; POG III 184; POG IV 175; POG V 161; POG VI 316; POG VIIb1 542; S.
Štrbáňová, “The Chemical Research of Brauner and Auer“, Ignaz Lieben Symposium 2006, Wien; S.
Štrbáňová, „Relations internationales des chimistes tchèques dans le domaine de l'historiographie
de la chimie aux 19 et 20 siècles“, Prace z Dejin Prirodnich Ved Praha, 17, 1983, S. 127ff.
BRAUNS, R.: Reinhard Anton Brauns, Mineraloge: Geb. am 20. 08. 1861 in Eiterfeld bei Kassel, gest.
am 28. 01. 1937 in Bonn; 1881 Student in Marburg; promovierte 1885 ebenda, sowie ab 1887
Privatdozent; 1894 o. Prof. für Mineralogie und Geologie an der Technischen Hochschule in
Karlsruhe; 1895 Direktor in Gießen; 1904 in Kiel; 1907-1934 in Bonn. Arbeiten zu optischen
Anomalien der Kristalle; Beiträge zur Edelsteinkunde (synthetische Herstellung); 1908 Mitbegründer
der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft; Ehrenmitglied zahlreicher naturwissenschaftlicher
Gesellschaften; Ehrenmitglied der Akademien in Halle (1926) und Oslo; 1935 Dr.agr.h.c. in Bonn. In
Marburg 1883 erschien: Über die Ursache der anomalen Doppelbrechung einiger regulär
krystallisirender Salze“: III 002038. Lit.: IPB I 152; NDB II 562; POG IV 177; POG V 161; POG VI
317; POG VIIa1 256; WIS 1 97.
BRAYLEY, Edmund W.: Edward William Brayley, Geograph, Geb. am 28. 09. 1801 in London, gest. am
01. 02. 1870 in London; (Edward William). Studierte in London bei >Faraday; Lehrer und 1834
Bibliothekar; 1865 Prof. der physikalischen Geographie und Meteorologie an der London Institution.
Mitherausgeber der Annals of Philosophy, des Zoological Journal und des Philosophical Magazin";
1854 Mitglied der Royal Society, sowie zahlreicher weiterer gelehrter Gesellschaften. Er schickte
Bunsen seinen 1860 zur Publikation in den Proceedings of the Royal Society of London, 10, 1859 -
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