AGFA HE/001132 User Manual Page 277

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MELSENS: Louis Henri Frederic Melsens, Physiker und Chemiker: Geb. am 11. 07. 1814 in Löwen,
gest. am 20. 04. 1886 in Brüssel; Promovierte 1841 zum Dr. phil. in Gießen; Prof. für Physik und
Chemie an der École de Medicin Veterinaire de l'Etat in Brüssel; 1851 Ehrenmitglied der Akademie
der Wissenschaften in Brüssel. 1843 ermittelte Melsens die Summenformel des Nicotins. 1881
wurde Melsens von >E. Mach in Paris besucht. Autor von: III 000361, III 000537, III 000602, III
001077 (mit Millon), III 001945, III 001950 bis III 001954, III 001955; Der Band „Des paratonnerres a
pointes, a conducteurs et a raccordements terrestres multiples » (Bruxelles 1877) trägt eine
Widmung. Lit.: IPB II 153; POG II 114; POG III 898; POG IV 987; G. Pohl, “Peter Salcher und Ernst
Mach“: http://pluslucis.univie.ac.at/PlusLucis/031/s22.pdf
MENDELSOHN-BARTHOLDY: Karl Wolfgang Paul Mendelssohn Bartholdy, Historiker: Geb. am 07.
02. 1838 in Leipzig, gest. am 23. 02. 1897 in Königsfelden in der Schweiz. War ein Sohn des früh
verstorbenen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 1847). Das sehr sensible Kind
wuchs bei seinem Onkel, dem Bankier Paul Mendelssohn Bartholdy in Berlin auf. Karl wurde
gezungen Jura zu studieren. Er ging 1857 nach Heidelberg, wo er 1859 promovierte.
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Danach
studierte Mendelssohn Bartholdy Geschichte. 1864 promovierte er zum Dr. phil. Es folgten
Berufungen nach Heidelberg (1867) und Freiburg (1868). Nach einer schweren Psychischen und
physischen Krise ersuchte er 1873 um Entlassung aus dem Staatsdienst und verbrachte die letzten
dreiungzwanzig Lebensjahre in der Irrenanstalt Königsfelden. Laut K1 hatte Bunsen Mendelssohn-
Bartholdys Dissertation von 1860 „De monitione canonica seiner Sammlung einverleibt. Lit.:
http://www.panwitz.net/person/ mendelb/karl.htm
MENDES DE LEON, A. M. : Arthur M. Mendes de Leon, Gynäkologe: Geb. 1856, gest. 1924 ;
Dissertierte 1881 in Heidelberg mit der Arbeit „Über die Zusammensetzung der Frauenmilch“, die
sich in der Bunsen-Bibliothek findet.
MENSCHING, Justus: Justus Mensching, Chemiker: Promovierte 1887 zum Dr. phil. an der Universität in
Göttingen; Assistent von >V. Meyer am Universitätslaboratorium ebenda. Mensching veröffentlichte
mit Meyer 1887 des Aufsatz Über das Verhalten des Phosphors, Arsens und Antimons bei
Weissglühhitze“ in den Ber. dt. chem. Ges. XX, S. 1833. Autor des Beitrags „Über die Dampfdichte
des Zinks“ (Berlin 1886) in der Bunsen-Bibliothek: III 001351 (mit Meyer V.).
MENTE, Adolf: Adolf Mente, Chemiker: Promovierte 1888 zum Dr. nat. sc. am Universitätslaboratorium
für anorganische Chemie in Tübingen. Später war Mente Inhaber einer Chemikalienhandlung in
Bremen. Autor von: „Über einige Amide des Phosphors und des Schwefels“: III 000942.
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Auch Karls Bruder Paul Mendelssohn Bartholdy (1841 1880) studierte in Heidelberg, allerdings nicht Jura
sondern Chemie. Paul promovierte 1863 und ging danach zu >August Wilhelm von Hofmann nach Berlin. Er gründete
zusammen mit >Carl Alexander von Martius die Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation (Agfa). So wie sein Bruder war
Paul Mendelson-Bartholdy Mitglied der Burschenschaft Allemannia in Heidelberg. Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Mendelssohn_Bartholdy
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