AGFA HE/001132 User Manual Page 225

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KÖNIG, Walter: Walter König, Physiker: Promovierte zum Dr. phil.; o. Prof. für Physik an der Universität in
Greifswald. Autor von: Bestimmung einiger Reibungscoefficienten und Versuche über den Einfluss
der Magnetisirung“ (Heidelberg 1885): III 001016; Lit.: WIS 1 440.
KONINCK, L. L. siehe DE KONINCK, L. L.
KOPP, Emile: Charles Emil Kopp; Chemiker: Geb. am 03. 03. 1817 in Wasselheim bei Strassburg, gest.
am 27/30. 11. 1875 in Zürich. Schwiegersohn von >Bolley. Promovierte zum Dr. es. sc.; 1835
Assistent; 1839-1842 Lehrer für Physik und Mathematik an der École Normale; 1844 Chef der
chemischen Abteilung an der medizinischen Fakultät; 1847 Prof. für Toxikologie und Chemie an der
École Supérieure de Pharmacie; 1849 Deput. zur Legislation in Paris; als Sozialist verbannt wurde
er Prof. der Physik in Lausanne; ebenfalls vertrieben 1852 als Chemiker in einer Farbenfabrik bei
Manchester; 1855 amnestiert ging er nach Frankreich und wurde Teilhaber der Stahl- und
Eisenwarenfabrik seines Schwiegervaters in Zabern (Elsass); 1868 Prof. für Technologie an der
Universität in Turin; 1872 Prof. für technische Chemie am Polytechnikum in Zürich. Beiträge zur
Farbenchemie. Autor von: III 001077; Lit.: IPB I 677; POG III 741.
KOPP, Hermann: Hermann Franz Moritz Kopp, Chemiker: Geb. am 30. 10. 1817 in Hanau, gest. am 20.
02. 1892 in Heidelberg; Studierte Chemie und Naturwissenschaften in Heidelberg (1836), Marburg
(1837), Hanau und Gießen und promovierte 1838 zum Dr. phil.; habilitierte sich 1841 zum
Privatdozenten für Physik und Chemie in Gießen; 1843 a.o. Prof., 1852 o. Prof. für Physik und
Chemie an der Universität in Gießen als Nachfolger von >Liebig; 1864 o. Prof. für Chemie an der
Universität in Heidelberg. 1875 fuhr Robert Bunsen in Begleitung Hermann Kopps nach
Neapel.
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Beiträge zur Geschichte der Chemie, zur Geschichte der Alchemie und zur
Kristallographie; konstruierte ein Differentialbarometer; verfasste mit >Buff und Zamminer das
„Lehrbuch der Physikalischen und Theoretischen Chemie"; erarbeitete stoffspezifische physikalische
Konstanten; Herausgeber von Liebigs Annalen; Führte nach dem Tod von Berzelius den
Jahresbericht weiter; Geheimer Hofrat; Mitglied mehrerer Akademien; nach ihm ist die Regel
benannt, wonach sich die Molwärme fester Verbindungen aus der Summe der Atomwärmen der in
ihnen enthaltenen Elemente ergibt. In Heidelberg hielt er lediglich Vorlesungen zur Kristallographie
und über Chemiegeschichte. War – so wie Bunsen – Gründungsmitglied der Sektion Heidelberg des
Deutschen Alpenvereins. Autor von: III 000961, III 001067, III 001077, III 001136, III 001153: Ein
Exemplar seiner (gebundenen) Monografie „Ansichten über die Aufgabe der Chemie und über die
Grundbestandteile der Körper“ trägt, so wie auch sein Band Einiges über Witterungsangaben“ eine
Widmung. Ein Widmung ist auch im unveröffentlichten gebundenen Manuskript „Untersuchungen
über die specifische Wärme der starren und tropfbar-flüssigen Körper 1. Th.“ zu finden. Von Kopp ist
auch eine Grabrede erhalten geblieben: „Worte gesprochen an dem Grabe des Herrn Geheimen
Hofrat (>)Prof. Dr. Reinhard Blum“ (Heidelberg 1883). Laut K1 soll sich Kopps bedeutendes Werk
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F. Krafft, Das Reisen ist des Chemikers Lust, Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 22, 1999, S. 220.
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