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BAUMGARTNER, A. Frh. v.: Andreas Freiherr von Baumgartner, Physiker: Geb. am 23. 11. 1793 in
Friedberg (heute Frymburk, Tschechische Republik), gest. am 30. 07. 1865 in Wien; Studierte von
1810 an Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Wien, wo er 1815 einen
Assistentenposten übernahm. 1817 erfolgte eine Berufung als Physiklehrer am Lyzeum in Olmütz;
1823 Professor für Physik und angewandte Mathematik an der Universität Wien, 1833 Direktor der
staatlichen Porzellanfabriken, 1842 bis 1848 Direktor der Tabakfabriken, Leiter des neu
entstandenen Telegraphenwesens; 1848 Arbeitsminister, von 1851 bis 1855 Handels- und
Finanzminister, zuständig für den Bau der Semmeringbahn; von 1851 bis 1865 Präsident der
Akademie der Wissenschaften, Stifter des "Baumgartner-Preises". Bunsen besaß von ihm den
Abdruck der Festrede „Chemie und Geschichte der Himmelskörper nach der Spectral-Analyse“
(Wien 1862): In der vor dem Kaiser Franz Josef a/jointfilesconvert/291488/bgehaltenen Festsitzung der Akademie der
Wissenschaften zu Wien am 38. Mai 1862 sprach Präsident Baumgartner über die Entdeckung der
Bunsen-Kirchhoffschen Spektralanalyse folgende Worte: „Es muss … jeder Fortschritt, welcher
unser Forschen in den weiten Raum des Weltalls hinausträgt und uns befähigt, Irdisches mit
Ausserirdischem zu vergleichen, höchst willkommen sein. Einen solchen Fortschritt verdanken
wir dem Eifer und Talente der gelehrten Heidelberger Professoren Bunsen und Kirchhoff.
Diesen gelang es, aus dem Lichte, welches uns ein Körper, sei er auch Millionen Meilen entfernt,
zusendet, die chemischen Bestandstoffe desselben herauszulesen. Man hat diese Methode der
chemischen Analyse passend mit dem Namen Spectral-Analyse bezeichnet. Sie kann unbedenklich
unter die wichtigsten Erfindungen, wie sie kaum in einem Jahrhundert einmal vorkommen, gezählt
werden.“ (S. 3). Lit.: G. Bauer, A. von Baumgartner (1793 - 1865), Diplomarbeit, Wien 1991;
http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.b/b192796.htm ; http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_von_
Baumgartner.
BAUMGÄRTNER, H.: Karl Heinrich Baumgärtner, Mediziner; Geb. am 21. 10. 1798 in Pforzheim, gest.
am 11. 12. 1886 in Baden-Baden; Studierte in Tübingen und Heidelberg; War von 1824 bis 1862
Professor der medizinischen Klinik in Freiburg. Baumgärtner verfasste zahlreiche Bücher wie z.B.
„Über die Natur und die Behandlung der Fieber“ (Freiburg 1827); „Dualistisches System der Medizin;
„Lehrbuch der Physiologie“ (1853); Er schrieb auch mehrere Dramen. Baumgärtner suchte 1830
nachzuweisen, dass durch die Spaltungen des Eidotters kugelige Massen entstehen, aus denen
sich die Einzelteile des Tieres entwickeln, und beschrieb die stufenweise Umwandlung solcher
Kugeln zu Blutkörperchen. Diese „Bildungskugeltheorie“ ist als Vorläufer der Zellentheorie
anzusehen. In dem von Bunsen aufbewahrten 138 Seiten starken Band „Die Weltzellen - Mit
Betrachtungen über die Glaubensbekenntnisse“ (Leipzig 1875) fasste er seine Erkenntnisse
zusammen. Lit.: http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Baumg% C3%A4rtner
BAUMHAUER, Heinrich: Heinrich Adolph Baumhauer, Mineraloge: Geb. am 26. 10. 1848 in Bonn, gest.
am 01. 08. 1926 in Freiburg (Schweiz); Studierte ab 1866 bei >Kekulé, >Landolt und >vom Rath in
Bonn, wo er 1869 promovierte; ging 1870 nach Göttingen; 1871 Lehrer am Technikum in
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