AGFA HE/001132 User Manual Page 430

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1859 in Berlin, wurde Mitarbeiter an den Monumenta Germaniae Historica und 1860 Oberlehrer an
der Ritter- und Domschule zu Reval. Er habilitierte sich 1865 als Dozent für Geschichte an der
Universität Dorpat und wurde russischer Hofrat. 1869 folgte Winkelmann einem Ruf als Professor für
Geschichte an die Universität Bern und 1873 einem solchen an die Universität Heidelberg. War
der Herausgeber des „Urkundenbuch(s) der Universität Heidelberg“ (2 Bde, Heidelberg 1886).
Lit.: http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Winkelmann
WINKLER, Clemens: Clemens Alexander Winkler, Chemiker: Geb. am 26. 12. 1838 in Freiberg
(Sachsen), gest. am 10. 10. 1904 in Dresden; Absolvierte 1855 die Gewerbeschule in Chemnitz und
war 1856 Praktikant in den Blaufarbenfabriken von Oberschlema und Niederpfannstiel; studierte
1857 Chemie an der Bergakademie in Freiberg und war nebenbei Assistent bei den
Blaufarbenfabriken; 1862 ttenmeister in Pfannstiel; promovierte 1864 an der Universität in
Leipzig; 1873 o. Prof. für anorganische und analytische Chemie an der Bergakademie in Freiberg;
1896 Rektor der Akademie; 1902 emeritiert. Beiträge zur anorganischen und analytischen Chemie
sowie zur Elektrolyse; Arbeiten über Radioaktivität und Atomgewichtsbestimmungen; entwickelte
1872 die nach ihm benannte Gasbürette zur Gasanalyse und das Kontaktverfahren mit Platin als
Katalysator für die Schwefelsäureproduktion; entdeckte 1886 das Element Germanium; verbesserte
die Bunsensche Wasserluftpumpe; Dr. ing. h.c. Autor von: III 000038, III 000087, III 000969, III
001007, III 001176, III 001243, III 002830, darunter „Mittheilungen über das Germanium“ (Freiberg
1887). Seine kurze Mitteilung über „Germanium Ge, ein neues nichtmetallisches Element“
(Freiberg 1886), seine Arbeit „Die Frage nach dem Wesen der chemischen Elemente“
(publiziert bei der Ges. dt. Naturforscher u. Ärzte 1890) wie auch die 2. Lieferung der II.
Abteilung der Anleitung zur chemischen Untersuchung der Industrie-Gase (Freiberg 1879)
versah Winkler mit einer persönlchen Widmung. In der Bunsenbibliothek ist ein Brief
Winklers vom 9. September 1887 erhalten geblieben, in dem Winkler festhält, dass es sich bei
dem von ihm entdeckten Germanium ohne Zweifel um das von Mendeleev angegebene
Ekasilicium handelt. Klaus Danzer hat Clemens Winkler unter die bedeutenden Schüler
Bunsens eingereiht (als Nr. 21), allerdings ohne Angaben über konkrete Kontakte zu
Bunsen.
204
Dazu ist festzustellen, dass nicht Winkler bei Bunsen gelernt hat, sondern dessen
Cousin >Albin Weisbach. Lit.: ABE 608; BDS 565; BEN 574; IPB II 791; LBC 457; LNW 426; MBA;
POG III 1452; POG IV 1650; POG V 1381; POG VI 2903.
WINSLOW, C. F.: Charles Frederick Winslow, Arzt: Geb. 1811 in Nantucket, Massachusetts; Studierte
an der Harvard University und graduierte dort 1834. Eröffnete 1844 in Lahaira, Maui auf Hawaii eine
Praxis, verließ 1847 die Insel um in die USA zurückzukehren. 1862 war Winslow U.S. Consul in
Paita, Peru, außerdem Arzt am Spital von Calloa. Ging schließlich nach Kalifornien. Bekannt wurden
204
K. Danzer, Robert W. Bunsen und Gustav R. Kirchhoff. Die Begründer der Spektralanalyse, Teubner, Leipzig 1972,
S. 86. Wahrscheinlich liegt eine Verwechslung mit Winklers Cousin >Albin Weisbach vor.
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