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Mitglied bzw. Ehrenmitglied von ca. 160 Akademien und gelehrten Gesellschaften; erhielt zahlreiche
Auszeichnungen; nach ihm benannt sind: ein Mineral, eine Pflanzengattung, ein fossiler Fisch und
eine hohe Bergkette in Neuseeland. Autor von: III 001293, III 001409, III 001472, III 002083,
darunter ein Beitrag von 1863 „Das Carleton-Tucson-Meteoreisen im k. k. Hof-Mineralien-Cabinete“
und „Der 8. November 1845. Jubel - Erinnerungstage“ (Wien 1870); Lit.: ADB X 381; IPB I 499; T.
Cernajsek, „Die geowissenschaftliche Forschung in Österreich in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts“ in: Die Geologische Bundesanstalt in Wien, Böhlau, Wien 1999, S. 49ff.;
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Ritter_von_Haidinger
HAIRION: Frederic Hairion, Ophthalmologe: Geb 1809, gest. 1887; Studierte an der Universität Löwen.
Von 1839 an Leiter der Ophthalmologischen Abteilung des Militärspitals von Louvain.
Lit.: IPB I 499; http://www.md.ucl.ac.be/histoire/hairion/hairion.htm
HAJEK, Dr. S.: Salomon Hajek, Arzt am kk. Allgemeinen Krankenhaus in Wien, Erster Bibliothekar der
Gesellschaft der Ärzte in Wien, Leibarzt der Fürstin Caroline von Arenberg: Geb. 1845, gest. 1900.
Autor der Monografie "Geschichte der Gesellschaft der Ärzte von 1837 bis 1888“. Lit.: ÖBL II 155.
HALLOCK, W.: William Hallock, Physiker: Geb. in Milton, New York 1857, gest. 1913. Graduierte am
Columbia College 1879, ging zu >F. Kohlrausch nach Würzburg, erhielt dort den Ph.D 1881. Wurde
1889 Prof. für Chemie und Toxikologie am National College of Pharmacy, danach Mitglied des
United States Geological Survey. A.o. Prof. für Physik am Columbia College 1892, o. Prof. 1902.
Schrieb mit F. Kohlrausch „Ueber den Polabstand, den Inductions- und Temperatur-Coefficient
eines Magnets und über die Bestimmung von Trägheitsmomenten durch Bifilarsuspension“
(Würzburg 1883). Lit.: http://en.wikipedia.org/wiki/William_Hallock
HALLWACHS, W.: Wilhelm Ludwig Franz Hallwachs, Physiker: Geb. am 09.07. 1859 in Darmstadt,
gest. am 20. 06. 1922 in Dresden; Schwiegersohn von >F. Kohlrausch. Studierte 1878 in Strassburg
und Berlin; promovierte 1883 zum Dr. phil. nat. in Strassburg und wurde Assistent von Kundt; 1884
ging Hallwachs nach Würzburg zu F. Kohlrausch; habilitierte sich 1886 bei >G. Wiedemann in
Leipzig; 1888 zu F. Kohlrausch nach Strassburg; 1893 Ordinarius für Elektrotechnik an der
Technischen Hochschule in Dresden; 1900 Ordinarius für Physik; 1921/1922 Rektor. Konstruierte
ein aperiodisches, magnet- und nachwirkungsfreies Quadrantenelektrometer; untersuchte 1888 den
lichtelektrischen Effekt, der nach ihm benannt wurde; Arbeiten zur lichtelektrischen Entladung
negativ geladener Körper und lichtelektrische Erregung ungeladener Körper durch UV-Licht;
Beiträge zur Elektrolyse. Autor von: III 001486 (mit Kohlrausch), III 001878 (mit Kohlrausch); Lit.:
IPB I 502; LNW 194; NDB VII 565; POG IV 572; POG V 489.
HAMBERG, N. P.: Nils Peter Hamberg, Schwedischer Chemiker und Pharmakologe: Geb. 1815, gest.
1902; Bruder des schwedischen Missionars in China Theodore Hamberg; Autor von: III 001480,
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