AGFA HE/001132 User Manual Page 13

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ABEL, F. A.: Sir Friedrich August Abel, Chemiker: Geb. am 17. 07. 1827 in Woolwich, gest. am 06. 09.
1902 in London; Studierte Chemie am Royal College of Chemistry bei >A. W. Hofmann; 1851
Demonstrator am St. Bartholomew's Hospital in London und Lecturer; 1852 Prof. für Chemie an der
Royal Military Academy in Woolwich; 1854 Chief Adviser im Britischen Kriegsministerium; 1887
Sekretär des ersten Imperial Institute; 1888 Präsident der British Association; erhielt 1893 den Titel
Baronet. Entwickelte einen Flammpunktprüfer, später - als Sprengstoffchemiker für militärische
Zwecke zusammen mit >Dewar - das rauchlose Pulver Cordit; 1860 Mitglied der Royal Society, der
Chemical Society und der Society of Chemical Industry (1883 Präsident); bekam 1887 Society's
Royal Medal verliehen; erhielt außerdem die Albert-, die Telford- und die Bessemer Medaille. In der
Bunsen-Bibliothek finden sich Separatdrucke von Abel ausschließlich über Themen zur Chemie der
Explosivstoffe, die in London zwischen 1867 und 1879 veröffentlicht wurden: III 000034 (mit
>Noble), III 000090 (mit Noble), III 000159, III 000165 (mit Noble), hier zwei weitere Beispiele:
“Researches on gun-cotton - Second memoir” (London 1867): III 000236; “Contributions to the
history of explosive agents“ (London 1874): III 000821; Die beiden zuletzt genannten
Veröffentlichung enthalten persönliche Widmungen. Lit.: ABE 553; BDS 1; BEN 520; CBD 3;
CDNII1; IPB I 2; LNW 1; POG III 4; POG IV 1699; WBD 5; WHW LII 114.
ABICH, (H.): Otto Wilhelm Hermann Abich, Mineraloge: Geb. am 11. 12. 1806 in Berlin, gest. am 02. 07.
1886 in Wien (nach anderen Angaben 01. 07. 1886 in Graz); Enkel von Prof. M. H. Klaproth.
Promovierte 1830 zum Dr. phil. in Berlin; anschließend begab er sich auf wissenschaftliche Reisen
nach Italien und Sizilien zu vulkanologischen Studien; ab 1842 Prof. der Mineralogie in Dorpat, von
wo aus er geognostische Untersuchungen in Transkaukasien durchführte. 1848 Eintritt in das Corps
der Bergleute. Ein Briefverkehr zwischen Abich und Bunsen während Bunsens Lehrtätigkeit in
Breslau (1851) ist bekannt.
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Ab 1853 lebte Abich in St. Petersburg, wo er Mitglied der Akademie
der Wissenschaften wurde; 1859 in den Kaukasus berufen; übersiedelte 1876 nach Wien zwecks
Herausgabe seiner geologischen Untersuchungen. Erhielt den Titel Russischer Geheimer Rath und
war Ehrenmitglied der Akademie zu St. Petersburg. Nach K1 war die 1843 in Dorpat erschienenen
Schrift „Über die geologische Natur des armenischen Hochlandes“ Abichs Habilitation. Abich war
auch Autor weiterer Beiträge in Form von Separatdrucken der Bunsen-Bibliothek: III 000210, III
001384, III 001587; Mehrere seiner Separata enthalten Widmungen. Lit.: IPB I 3; NDB I 19; POG I 4,
POG III 5.
A. C. B.: siehe BROWN, Alexander Crum
ACKERMANN, K.: Karl Ackermann, Physiker, Geb. 02. 03. 1841 in Fulda; gest. 23. 04. 1903; 1888 wurde
Ackermann Direktor an der Realschule Kassel. Autor des Bunsen gewidmeten Beitrags
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I. Seibold und E. Seibold, „Hermann Abich im Kaukasus. Zum zweihundertsten Geburtstag“, Intern. J. of Earth
Sciences 95, 2006, S. 1087ff.
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