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XVII 828; IPB II 828; LNW 434; POG III 1487; POG IV 1693; POG V 1412; WBD 1618; WIS 1
720+249.
ZITTEL, Karl A.: Karl Alfred, Ritter von Zittel, Geologe: Geb. am 25. 09. 1839 in Bahlingen bei Freiburg,
gest. am 05. 01. 1904 in München; Studierte an der Universität in Heidelberg bei Bunsen und in
Paris; promovierte 1860 zum Dr. phil. in Heidelberg; ging 1861 an die Geologische Reichsanstalt
in Wien und arbeitete im Hofmineralien-Cabinet; habilitierte sich 1863 an der Universität in Wien;
1863 a.o. Prof. für Mineralogie am Polytechnikum in Karlsruhe; 1868 o. Prof. für Paläontologie und
Geologie an der Universität in München, sowie erster Conservator der geologischen und
Conservator der paläontologischen Sammlung des Staates; nahm 1873 an der Expedition in die
Libysche Wüste teil. Beiträge zur Mineralogie, Geologie und Paläontologie; Arbeiten über Gletscher
und Ozon; (Ehren-) Mitglied zahlreicher gelehrter Gesellschaften; 1899 Präsident der Bayerischen
Akademie der Wissenschaften. Das an das Observatorium am Hohen Sonnblick angebaute
Schutzhaus des ÖAV trägt seinen Namen. Autor von: III 000048 (mit Hebert, Goubert), III 000711,
III001372, III 002022, III 002023, III 002081; Zittel widmete seine in den Sitzungsberichten der
Kaiserlichen Akademie Bd. XLVI erscheinene Abhandlung „Die obere Nummolitenformation in
Ungarn“ seinem „verehrten Lehrer Herrn Hofrate Dr. R. Bunsen in tiefster Hochschätzung“. Lit.: DDB
II 1561; IPB II 828; LNW 435; POG III 1487; POG IV 1693; POG VI 2969.
ZLAMAL, V.: Vilmos Zlamal, Humanmediziner und Veterinärarzt: Geb. 25. 06. 1803 in Morsitz, Morvao,
gest. 11. 11. 1886 in Budapest. Direktor der Abteilung für Veterinärmedizin der Universität Pest.
Prof. für Veterinärepidemologie. Korrespondierendes Mitglied der Ungarischen Akademie der
Wissenschaften. Autor von: „Az allattenyesztes fontossaga s jelenlegi allasa magyarorszagban“
(Pest 1867).
Lit.:http://konyvtar.univet.hu/portre/engarc/zlamalsz.htm
http://www.hik.hu/tankonyvtar/site/books/b10089/ch03s30.html
ZÖLLNER, (J. C.) F.: Johann Karl Friedrich Zöllner, Astrophysiker: Geb. am 08. 11. 1834 in Berlin, gest.
am 25. 04. 1882 in Leipzig; Absolvierte das Köllnische Gymnasium in Berlin und studierte
anschließend Naturwissenschaften und Physik an der dortigen Universität; ging 1857 nach Basel
und promovierte dort 1859 zum Dr. phil.; errichtete 1860 ein Privatobservatorium bei Köpenick und
war Privatmann in Berlin, Basel und Schönweide bei Berlin; 1862 Gehilfe an der Sternwarte in
Leipzig; habilitierte sich 1865 und wurde 1866 a.o. Prof. und 1872 o. Prof. für Astrophysik an der
Universität in Leipzig. Beiträge zur Meteorologie und Astronomie sowie zur Philosophie und
Erkenntnistheorie; Arbeiten über optische Täuschungen; entwickelte 1861 das nach ihm benannte
Astrophotometer zur Bestimmung der Helligkeit von Sternen; untersuchte die Sonne, Kometen und
den Spiritismus; Mitredakteur der Berichte der Mathematisch-Physikalischen Klasse der Königlich
Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften, der Astronomischen Nachrichten und von
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